Person

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Amanal erblickte in Eritrea das Licht der Welt und wuchs in Äthiopien auf. Schon als Kind musste er weite Wege zur Schule zu Fuß zurücklegen. Zum Leistungssport fand er aber erst in Deutschland. 2012 kam er hierhin. Er begann mit dem Laufen, um der engen Atmosphäre des Flüchtlingsheims zeitweise zu entgehen. Der Sport half ihm, Kontakte zu finden, Deutsch zu lernen und sich zu integrieren. Die Geschichte seiner Einbürgerung 2015 ist eng verknüpft mit seiner Laufkarriere. In Bielefeld, der Stadt am Teutoburger Wald, fand er eine neue Heimat. Sein Schicksal hat Amanal nicht vergessen, er engagiert sich bis heute für Flüchtlinge. Seit 2017 ist Amanal Sport-Soldat und Anfang 2019 wechselte er zum TV Wattenscheid 01, um sich in dem professionellen Umfeld des Olympiastützpunktes noch mehr und besser der Laufkarriere widmen zu können.

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte: Das kleine Video mit Amanal inmitten einer Trainingsgruppe entstand im Urlaub 2018 in Äthiopien. Das einstündige koordinative Training sei laut Amanal anspruchsvoll und schweißtreibend gewesen.